Der „lebendige Adventskalender“ zu Gast in der Feuerwehr

"Macht hoch die Tür" heißt es im Dezember wieder in Karlsdorf-Neuthard beim "lebendigen Adventskalender". Bei dieser von der evangelischen Kirchengemeinde organisierten Veranstaltung lädt jeden Tag eine andere Familie oder Institution für eine halbe Stunde in ihr Zuhause ein, um dort mit den Gästen - Nachbarn, Freunden und Fremden - den Advent zu feiern.

Für die Auftaktveranstaltung am 01.12. von 18:30 - 19:00 war erneut die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard Gastgeber im Gerätehaus in Neuthard und auch in diesem Jahr haben sich die Kameraden einiges einfallen lassen. Nach einer kurzen Begrüßung, stimmten alle Anwesenden ein weihnachtliches Lied an, bevor die Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard eine Weihnachtsgeschichte vortrug. Im Anschluss wurde das „1. Törchen“ geöffnet und das liebevoll eingerichtete Gerätehaus konnte erobert werden, um bei einer Bratwurst und einer Tasse Glühwein oder Kinderpunsch angeregte Gespräch zu führen. Wir möchten uns bei allen Beteiligten Bedanken, ganz besonders bei Familie Georg Kistner und Christian Faller für die super Vorbereitung und Schmückung der Fahrzeughalle. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wünscht allen Einwohner von Kalsdorf-Neuthard eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit.

 

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Ehrenkommandant Bernd Herlan feierte 80. Geburtstag

Mit Freuden konnte die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard am Montag den 26.11.2018 ihren Ehrenkommandanten Bernd Herlan zum 80. Geburtstag gratulieren. Der stellv. Kommandant Reinhard Schlindwein und eine Abordnung der Altersmannschaft überbrachten die Glück und Segenswünsche von den Feuerwehrkameraden und ein Präsent. Bernd ist seit über 66 Jahren Mitglied der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard. 1967 wurde er zum Kommandant der Feuerwehr Neuthard und 1978 zum ersten Gesamtkommandant der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard gewählt. Unter Bernd´s Regie wurde auch 1973 die Jugendfeuerwehr Neuthard und 1975 der Fanfarenzug gegründet. Bernd hat in seiner Feuerwehrlaufbahn das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber im Jahre 1966 erfolgreich abgelegt. Eine für die damalige Zeit und auch heute noch sehr herausragende und Leistung. Er war auch die Federnführende Hand beim 100 Jährigen Jubiläumsfest 1968. Über viele Jahren kümmerte er sich nun als Altersobmann um die Altersmannschaft der Abt. Neuthard. Für all seine Feuerwehrarbeit wurde er 1993 zum Ehrenkommandant ernannt. Wir wünschen dem Jubilar noch viele Jahre Gesundheit und noch viele schöne Stunden im Kreise seiner Familie.

18 12 03 Bernd Herlan

Spätjahres-Hauptübung der Feuerwehr in Neuthard Simulierter Schadstoff-Unfall forderte den Gefahrgutzug

Nicht nur regional bei der Großübung im Rollenbergtunnel, auch auf örtlicher Ebene hielten sich die Feuerwehren am Wochenende bei Übungen fit. So in Neuthard, wo die Freiwillige Feuerwehr ihre Spätjahres-Hauptübung absolvierte.

Die Übungsvorgabe war ein Unfall mit Gefahrgut auf dem Friedhofsparkplatz. Ein verunglückter Pritschenwagen hatte auf seiner offenen Ladefläche in einem Kunststofftank mehrere hundert Liter mit einer unbekannten, offensichtlich giftigen Flüssigkeit transportiert, so das Szenario.

Der Fahrer des Wagens lag nach dem Unfall bewusstlos im Führerhaus.

Ehe der eigentliche Haupteinsatz startete, löschte die Jugendfeuerwehr mit gut geübter Hand und Koordination den entstandenen Brandherd. Dabei sorgte eine unfreiwillige, imposante Wasserfontäne aus einem defekten Hydranten kurzzeitig für Erheiterung und sportliche Fortbewegungen der zahlreichen Zuschauer, die aus verständlichen Gründen einer kalten Dusche entgehen wollten.

Für die versierten Einsatzkräfte war das kleine Malheur keine Herausforderung und folglich schnell behoben.   

Im Hauptübungsteil rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen an. Darunter der Gefahrgutzug, den speziell ausgebildete Feuerwehrleute der Wehren aus Bretten, Kraichtal und Karlsdorf-Neuthard bilden. Auch der vor wenigen Tagen übergebene Gerätewagen Gefahrgut kam zu seinem ersten Übungseinsatz. Mit aufwändiger Schutzkleidung wurde die verdächtige "Chemikalie" aus dem "Unfallfahrzeug" gesichert, sobald der "Verunglückte" aus der Gefahrenzone gerettet war. Mit speziellen Messungen galt es gleichzeitig, die potenzielle Gefährdung für Mensch und Umwelt durch den angenommenen Giftstoff aufzuspüren und zu eliminieren. Dazu wurde eigens ein Zelt für die Dekontamination, also zur Entfernung von gefährlichen Stoffen, aufgebaut.  

Für die Beobachter, darunter Bürgermeisterstellvertreter Uwe Zweigner und weitere Vertreter des Gemeinderats, war die Übung eine gute Gelegenheit, sich von der Schlagkraft und Einsatzstärke der Feuerwehr zu überzeugen. Für sie kommentierte Kommandant Edgar Geißler anschaulich das Einsatzgeschehen.

Bericht: Gemeinde karlsdorf-Neuthard

Bilder Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard

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Neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Im November haben zwei Angehörige der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert. In dem zweiwöchigen Lehrgang konnten sich die Teilnehmer in Theorie und Praxis den richtigen und sicheren Umgang von Atemschutzgeräten im Feuerwehreinsatz aneignen. Neben den theoretischen Unterrichtsthemen, wie z.B. Rechtsgrundlagen oder Atemgifte, fanden auch zahlreiche Einsatz- und Belastungsübungen statt.

Highlight war die zum Abschluss des Lehrgangs stattfindende Übung im Brandcontainer. Hier wurde das in den Tagen zuvor gelernte und angeeignete Wissen in die Tat umgesetzt und praktisch angewandt. In Zweiertrupps meisterten die neuen Atemschutzgeräteträger auch diese Übung problemlos. Diese Grundlagen und Fertigkeiten werden jetzt am Standort noch weiter vertieft, bevor sie ihr sehnlichst erwartetes „A“ als Helmkennzeichnung erhalten und letztlich im Einsatzfall auch als Geräteträger eingesetzt werden können.

An jeden Geräteträger werden unterschiedliche Anforderungen gestellt. Neben dem Lehrgang muss zuvor das 18. Lebensjahr vollendet, aber auch die Grundausbildung abgeschlossen sein. Ebenfalls muss die körperliche Eignung nach G26/3 durch einen Arzt festgestellt und bestätigt werden. Während des Lehrgangs erhält jeder Teilnehmer Einblick in Themen wie Rechtsgrundlagen oder Aufbau und Funktion von Atemschutzgeräten und Masken, aber auch die zusätzliche körperliche Belastung beim Tragen von Schutzkleidung und Atemschutzgeräten (ca. 35kg) wird vermittelt. Nach der Ausbildung sind für jeden Atemschutzgeräteträger regelmäßige Wiederholungsübungen, Nachuntersuchungen, aber auch Fortbildungen oder Nachschulungen (Theorie und Praxis) Pflicht.

Wir gratulieren Svenja Baumgärtner und Leon Rößler recht herzlich und wünschen ihnen immer ausreichend Luft und unfallfreie Einsätze.

18 11 19 Atemschutzlehrgang