Jugendfeuerwehr kann auch weiterhin auf ein eigenes Löschfahrzeug zurückgreifen

Trotz tropischer Temperaturen waren am vergangenen Samstag zahlreiche Gäste zur Feuerwehr gekommen, um gemeinsam ein Löschfahrzeug an die Jugendfeuerwehr zu übergeben. Jugendfeuerwehrwart Christian Geißler konnte viele Jugendfeuerwehrangehörigen mit Ihren Eltern und Geschwistern begrüßen. Mit Bürgermeister Sven Weigt waren aus dem Gemeinderat auch Monika Herlan und Martina Armbruster sowie Andreas Friedrich und Nicolas Kneis gekommen. Die Einsatzabteilung konnte er mit Kommandant Björn Brenner an der Spitze ebenso willkommen heißen.

„Wir sind dankbar für das Fahrzeug und wir sind auch stolz, dass wir dieses aus dem Verkaufserlös des alten Fahrzeuges und mit vielen Spenden realisieren können“, betonte der Jugendchef bei der Vorstellung des Fahrzeuges. „Es ist ein voll funktionsfähiges Löschfahrzeug, das sehr den Belangen der Jugend entspricht. Es hat eine niedrige Entnahmehöhe und für die Jüngsten haben wir zur Sicherheit Sitzschalen  aus der Jugendkasse beigesteuert“, berichtete Christian Geißler weiter. Er bedankte sich sehr bei dem Team um die Gerätewarte Frank Scheurer, Guido Schäfer und Aaron Schmidt für die zahlreichen Stunden beim Herrichten des Fahrzeuges. Durch diese Arbeiten konnte der Wert des Fahrzeuges um über 20.000 Euro gesteigert werden und alles was verbaut wurde konnte aus dem Bestand des Alt-Fahrzeuges verwendet werden.

Es hat schon lange Tradition, dass die Jugendfeuerwehr im Ort über eigene Fahrzeuge verfügt. Schon Bürgermeister a.D. Egon Klefenz hatte damals zugestimmt, dass der Feuerwehr ein Transporter gespendet wird und später auch ein abgängiges Löschfahrzeug für die Jugend weiterverwendet werden konnte. „Wir sind den Spendern dankbar für die großartige Unterstützung. So kann der Dienstbetreib mit derzeit nahezu 80 Jugendlichen in beiden Ortsteilen aufrechterhalten werden ohne die Einsatzbereitschaft der Wehr zu gefährden.

Bürgermeister Sven Weigt, lobte die hervorragende Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard. Für Ihn und den Gemeinderat sei es selbstverständlich gewesen dieses Fahrzeug für die Jugendfeuerwehr anzuschaffen um die erforderlichen Mittel für eine gute Ausbildung in der Jugendfeuerwehr bereit zu stellen und zu fördern.

Die Mitglieder der der Jugendfeuerwhr nutzten dann gleich ihr neues Fahrzeug und demonstrierten den Gästen bei einer Übung wie gut sie schon damit üben können.

 

19 06 29 JF Fahrzeug 01  19 06 29 JF Fahrzeug 02 

Jugendfeuerwehr unterstützt 72h Aktion

In den vergangenen Wochen hat die Jugendfeuerwehr die 72h Aktion der Seelsorgereinheit Karlsdorf-Neuthard-Büchenau unterstützt. Bei der 72 h Aktion wurde eine Blumenwiese mit Insektenhotels am „Stundenweg“ zwischen Karlsdorf-Neuthard angelegt. Bei gerade dem sommerlichen Wetter machte sich eine Gruppe jeden Mittwoch auf um den eingesäten Blumen Wasser zu spendieren. Im Rahmen der Ausbildung wurde so das Training, der Bekämpfung eines Flächenbrandes geübt und der tolle Nebeneffekt war das die neu Angelegte Blumenwiese bewässert wurde.

 

 19 06 23 72 h aktion 1 19 06 23 72 h aktion 2 

Jugendfeuerwehr in Aktion

Ausnahmsweise erlaubt setzte ein Feuerwehrmann als „Brandstifter? das selbstgezimmerte Häuschen an der Amalienstraße in Karlsdorf-Neuthard in Brand. Nachdem die Flammen auf den Dachstuhl übergegriffen hatten, löste der stellv. Kommandant Georg Kistner, den Alarm aus.

Mit Unterstützung von einigen Aktiven kam die Jugendfeuerwehr mit drei Fahrzeugen, dem Einsatzleitfahrzeug (ELW), dem LF 8/6 und dem LF 10 mit Blaulicht und Martinshorn angerauscht. Einsatzleiter und Jugendwart Christian Geißler, in gelber Weste gut erkennbar, erteilte nach gemeinsamer Erkundung der Lage mit dem Melder die Einsatzbefehle. In Windeseile wurden die Schläuche ausgerollt und an Verteiler angeschlossen und der Unterflurhydrant in der Amalienstraße wurde angezapft. Der Angriffstrupp, ging voraus und binnen kürzester Zeit hieß es „Erstes Rohr Wasser marsch?

Der erste Trupp baute eine Riegelstellung zur Sicherung des benachbarten Mühlenplatzes auf. Eine Nebelwand aus Wasser sollte den Funkenflug verhindern. Derweil löschte ein zweiter Trupp sofort das zwischenzeitlich lichterloh brennende Häusle. Unterstützung kam durch ein drittes Rohr und so erfolgte die Brandbekämpfung von drei Seiten. Einem sichtbar gewaltigen Druck des Wassers mussten die jeweils zwei jungen Feuerwehrleute hier im wahrsten Sinne des Wortes standhalten. Sichtbar stolz verrichteten sie ihre Arbeit bis das Feuer gelöscht war und der Gruppenführer den Befehl „Wasser halt? an die drei Rohre erteilte. Mit einer Gabel wurde der Brandort nach Glutnestern untersucht. Üblicherweise führen die Feuerwehren heute eine Wärmebildkamera mit sich, die hier schnell unzweifelhafte Informationen liefert.

Nach 25 Minuten war das von sehr vielen großen und kleinen interessierten Zuschauern verfolgte Spektakel vorüber. Der Jugendwart Christian Geißler und die beiden stellv. Kommandanten Georg Kistner und Patric Paulus zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der mittwochs stattfindenden Übungen ihrer insgesamt 87 Schützlinge. Die Freude am Zeigen-Dürfen des Erlernten vor einer derartig großen Zuschauerkulisse war den eifrig und gleichzeitig hoch konzentriert hantierenden Jungen und drei Mädchen anzusehen und förmlich zu spüren.

 

   
   

Erste Stufe der „Jugendflamme“ bestanden

Am Mittwoch, den 03.04.2019 war es für die überwiegend jüngeren Mitglieder der Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard soweit, die Abnahnahme der Jugendflamme der Stufe eins stand bevor. Für einige Jugendfeuerwehrmitglieder war dies die erste Prüfung. Durch die gute Vorbereitung in den letzten Wochen, hatte keiner der Jugendbetreuer irgendwelche Bedenken, das die Jugendlichen dies nicht bestehen würden. Um die erste Stufe erfolgreich zu meistern, müssen die Jugendlichen folgende fünf Feuerwehrtechnische Tätigkeiten absolvieren: Es galt nicht nur Fragen zu der Handhabung der Gerätschaften der Feuerwehr zu beantworten, sondern auch einen Notruf korrekt abzusetzen und die hierfür notwendigen Telefonnummern zu wissen. Des Weiteren musste neben dem Anfertigen einiger Feuerwehrknoten auch das richtige Auswerfen eines C-Schlauches demonstriert werden.

Am Ende des Abends konnten Jugendwart Christian Geißler und der stellv. Kommandant Patric Paulus den Jugendlichen, unter den Augen der zahlreichen Eltern, die Abzeichen überreichen.

Dank gilt den Jugendbetreuern, die in den letzten Wochen die Jugendlichen auf diese Abnahme vorbereitet haben.

 

Jugendfeuerwehr