In Neuthard brennt die Schule

Die beiden Holzhaufen brennen, das trockene Holz knackt und Jugendfeuerwehrwart Christian Geißler ruft die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren Karlsdorf-Neuthard und Büchenau über Funk zum Einsatzort, der Sebastian Schule in Neuthard. Mit Blaulicht und Martinshorn kommen die Jugendlichen in sechs Feuerwehrautos angefahren. Die Gruppenführer in blauer Weste gut erkennbar, erteilten nach gemeinsamer Erkundung der Lage die Einsatzbefehle. In Windeseile wurden die Schläuche ausgerollt und an Verteiler angeschlossen und der Unterflurhydrant wurde angezapft. Die Angriffstrupps gingen voraus und binnen kürzester Zeit hieß es aus mehreren Richtungen „Erstes Rohr Wasser marsch. Der erste Trupp des jeweiligen Löschfahrzeuges baute eine Riegelstellung zur Sicherung der benachbarten Schule auf. Eine Nebelwand aus Wasser sollte so den Funkenflug verhindern. Derweil löschten die zweiten Trupps sofort die in zwischenzeitlich lichterloh brennenden Holzhaufen. Unterstützung kam durch jeweils ein drittes Rohr und so erfolgte die Brandbekämpfung der beiden Brandstellen von je drei Seiten. Sichtbar stolz verrichteten sie ihre Arbeit bis das Feuer gelöscht war und die Gruppenführer den Befehl „Wasser halt“ an die jeweils drei Rohre erteilte. Nach 30 Minuten war das von sehr vielen großen und kleinen interessierten Zuschauern verfolgte Spektakel vorüber. Der Jugendwart Christian Geißler sowie das Führungstrio, Kommandant Edgar Geißler, stellv. Kommandant Reinhard Schlindwein und stellv. Kommandant Georg Kistner der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der immer mittwochs stattfindenden Übungen ihrer insgesamt 65 Schützlinge. Auch Bürgermeister Sven Weigt zollte dem Übungsablauf Respekt, war doch der angelegte Ablauf eine Bewährungsprobe, die dem Nachwuchs so einiges abverlangte.

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„Feuer aus“ bei der Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard

Auch dieses Jahr wieder, durften sich die Kinder, als auch die Betreuerinnen vom Verein Eltern und Kind bei der Ferienbetreuung in der Altenbürghalle auf den „Ferienspass“ mit der Feuerwehr freuen. Bei der Aktion, die vom Verein Eltern und Kinder bereits zum neunten Mal mit der Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard durchgeführt wurde, stand aber der Spaßfaktor im Vordergrund. An verschieden Stationen, rund um die Altenbürghalle konnten bei herrlichem Sommerlichen Wetter, die Kids sich mit den verschieden Ausrüstungsgegenständen und der Arbeit der Feuerwehr vertraut machen. Alle Stationen luden zum Mitmachen und selbst ausprobieren ein. So konnte Wissen hautnah vermittelt werden und Ängste abgebaut werden. Besonders beliebt war die „Wasserdusche“, welche für eine Abkühlung bei den Teilnehmern sorgte. Die Betreuerinnen und Betreuer der Jugendfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard nutzen gerne die Ferienzeit, um einen Beitrag für die Ferienbetreuung in Karlsdorf-Neuthard zu leisten. Besonderer Dank gebührt den mitwirkenden Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und Jugendbetreuern, die für den reibungslosen und sehr abwechslungsreichen Aktionstag gesorgt haben

 

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Simulation eines 24 Stunden Alltages auf einer Wache

Wie sieht der Alltag bei der Feuerwehr aus? Mit welchen Situationen kann oder muss gerechnet werden? Welche Entscheidungen sind vor und während des Einsatzes zu treffen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich am Wochenende vom 16.07.16 bis 17.07.16 die Mädchen und Jungen der Jungfeuerwehr Karlsdorf-Neuthard im Feuerwehrhaus Neuthard. Dabei erlebten sie 24 Stunden wie auf einer richtigen Wache der Berufsfeuerwehr. Zunächst wurde im großen Lehrsaal das Nachtquartier vorbereitet, danach hieß es dann "Antreten zur Schichteinteilung". Jugendwart Christian Geißler, teilte die 14 Jugendlichen, sowie die anwesenden Betreuer auf die Fahrzeuge zu. Nachdem alle Kräfte eingeteilt waren, überprüften sie ihr Feuerwehrauto auf seine Vollständigkeit und die Funktionstüchtigkeit der Geräte. Auch der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. „Alarm Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard – Flächenbrand im Lachengraben“ so ertönte es aus den Lautsprechern im Feuerwehrgerätehaus Neuthard. Aufgeregte Jugendliche wuseln durch das Feuerwehrhaus, ziehen schnell ihre Einsatzkleidung an und flitzen zu den Feuerwehrautos, welche binnen Minuten am Einsatzort eintreffen. Die Jugendlichen hatten jede Menge Action und alle Hände voll zu tun. Neben verschiedenen feuerwehrtechnischen Arbeiten, Übungen, theoretischem Unterricht, Küchendiensten und vielem mehr, kamen immer wieder zwischendurch verschiedene Einsätze. Ein Keller ausgepumpt, eine vermisste Person gesucht, eine eingeklemmte Person bei einem PKW Unfall gerettet und ein Waldbrand gelöscht werden. Auch Fehlalarme kamen vor. Einen Tag lang hatten sich die Betreuerinnen und Betreuer der Jugendlichen Einsatzszenarien, Übungen und Unterrichtsthemen ausgedacht und vorbereitet, um den Jugendlichen den Arbeitsalltag einer Berufsfeuerwehr näher zu bringen. Alles in Allem war es ein gelungener Tag, bei dem die angehenden Feuerwehrmänner und –frauen viel erleben durften, sehr viel Spaß hatten und vor allem auch viel praktisch geübt haben. Das Arbeiten bei der Berufsfeuerwehr ist ganz schön anstrengend und manchmal auch stressig – auch in einem Dorf wie Karlsdorf-Neuthard. Vielen Dank an alle Kräfte der aktiven Wehr, dem Küchenteam und der größte Jugendgruppe die uns bei der Vorbereitung und Durchführung des Berufsfeuerwehrtags unterstützt haben!

 

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11 Freunde müsst ihr sein

Das viele Üben und Trainieren hat sich gelohnt und den Betreuern um Jugendwart Christian Geißler fiel förmlich ein Stein vom Herzen: Die 11 Jugendlichen aus Karlsdorf-Neuthard haben am Samstag, 11. Juni 2016 in Stutensee - Blankenloch ihre Leistungsspangen-Prüfung bestanden und die Leistungsspange stolz entgegennehmen dürfen.

Die Leistungsspange, das Ziel eines jeden Jugendfeuerwehrmitglieds, ist das höchste Leistungsabzeichen für Jugendliche in der Jugendfeuerwehr. Sie wird an eine Gruppe, bestehend aus neun Gruppenmitgliedern, verliehen wenn sie eine Prüfung von fünf Disziplinen gemeinsam besteht. Dabei muss das Team der Star sein. Das ausgegebene Ziel war klar: Bestehen. Dazu mussten eine Schnelligkeitsübung, ein Staffellauf über 1500 Metern, Kugelstoßen und ein Löschangriff aus offenem Gewässer durchgeführt, sowie Fragen zur Feuerwehr und zum Allgemeinwissen beantwortet werden. Wichtigster Faktor während der schwierigen Prüfung waren die Mannschaften selbst. Nur indem man zusammenhält und sich gegenseitig hilft können Topleistungen erbracht werden. Auch die Bewertung legt darauf einen Schwerpunkt: Einzelne können nicht bestehen - Entweder die gesamte Gruppe besteht oder jeder ist durchgefallen. Eine letztlich geschlossene Gruppenleistung verhalf unseren Gruppen zum Bestehen. Jeder der Jugendlichen kann auf sich und das Abzeichen an der Brust stolz sein. Wir beglückwünschen Simon Jung, Darko Antovski, Leon Rößler, Svenja Baumgärtner, Vidushan Vijayakumar, Nina Scheuermann, Björn Heneka, Simon Fischer, Glenn Ring, Aron Bail und Paskal Schlindwein zur Leistungsspange und möchten uns bei allen Betreuern die zum Erfolg und Unterstützung beigetragen haben bedanken.

 

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Jugendfeuerwehr