Einsatzberichte

Küchenbrand im Vereinsheim des Hundesportverein

Zu einem Küchenbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf Neuthard am 1. Advent kurz vor 11 Uhr zum Vereinsheim des Hundesportverein Karlsdorf-Neuthard gerufen.

Bei Vorbereitungen in der Küche überhitzte sich eine Fritteuse und geriet in Brand.

Die örtliche Feuerwehr wurde über die integrierte Leitstelle Karlsruhe alarmiert und kurze Zeit später mit drei Löschfahrzeugen und insgesamt 28 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute löschten den Brand mit mehreren Kohlendioxidlöschern. Weitere Kräfte bauten zur Sicherheit einen Löschangriff auf. Das heiße Fett konnte von der Feuerwehr abgelassen und das Brandobjekt zum Nachlöschen ins Freie gebracht werden. Durch das schnelle und umsichtige Vorgehen der Feuerwehr konnte das Schadensausmaß auf die Fritteuse begrenzt werden. Der Einsatz der Feuerwehr wurde von Kommandant Edgar Geißler geleitet.

Die DRK-Bereitschaft war zu Absicherung der Einsatzkräfte ebenso vor Ort wie die Besatzung eines Streifenwagen des Polizeireviers Bruchsal.

 

Bericht: Edgar Geißler, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Autotransporter mit sieben Fahrzeugen komplett ausgebrannt

 Durch einen Reifenplatzer geriet am Montagabend auf der BAB5 in Richtung Karlsruhe bei km 610,5 ein Autotransporter in Brand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug noch auf den Standstreifen steuern und alle Fahrzeuginsassen das Fahrzeug verlassen. Trotz Löschversuchen breitete sich das Feuer auf den gesamten LKW aus und alle sieben geladenen Gebrauchtwagen wurden ebenfalls ein Opfer der Flammen.

Am Montagabend wurde um 17:44 Uhr die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Bruchsal und Untergrombach und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem LKW Brand auf die BAB 5 in Richtung Karlsruhe gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Autotransporter bereits im Vollbrand. Der Einsatzleiter lies daraufhin die Abteilung Büchenau ebenfalls alarmieren. Mit mehreren C-Rohren unter Atemschutz wurden die Flammen eingedämmt. Der bereits in Feuer geratene Grünstreifen zum nahegelegenen Waldrand konnte erfolgreich gelöscht und ein Übergreifen auf den Wald verhindert werden. Mit massivem Wassereinsatz konnte das Feuer schließlich niedergezwungen werden. Hierzu musste Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr die nächste Wasserentnahmestelle an der Notauffahrt Untergrombach anfahren und wieder über die voll gesperrte Autobahn zurück zur Einsatzstelle pendeln. Erst nach dem Einsatz von Mittelschaum waren der Autotransporter und die sieben geladenen Gebrauchtwagen, darunter zwei Hybridfahrzeuge, gegen 19:30 Uhr vollends abgelöscht. Nach den Löscharbeiten konnte gegen 20:00 Uhr der linke Richtungsfahrstreifen nach Karlsruhe von der Polizei wieder für den Verkehr geöffnet werden.

Für die Bergung der ausgebrannten Fahrzeuge und des LKW wurde ein Spezialunternehmen angefordert. Dieses rückte mit einem Schwerlastkran, mehreren Bergefahrzeugen und Tiefladern an. Die PKW wurden vom Autotransporter gehoben und auf Bergefahrzeuge verladen. Die zwei Hybridfahrzeuge wurden ebenfalls in speziellen Transportmulden abtransportiert. Am LKW wurde durch das Bergeunternehmen der Fahrzeugtank mit 350 Litern Diesel in ein Transportfass umgepumpt.

Das LKW Gespann musste mit einem Schneidbrenner getrennt werden. Die obere Ladungsebene der Zugmaschine war durch das Feuer dermaßen in Mitleidenschaft gezogen, dass diese ebenfalls mit einem Schneidbrenner abgetrennt werden musste. Während der Bergemaßnahmen musste die Autobahn zeitweise immer wieder für den Verkehr voll gesperrt werden. Durch die erschwerten Bedingungen zog sich die Bergung in die Länge. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen des Rettungsdienstes vor Ort. Der Küchenzug des DRK, Ortsverband Waghäusel-Kirrlach, versorgte die Einsatzkräfte mit warmen Getränken.

Die Feuerwehr stellte wegen den Arbeiten mit den Schneidbrennern vor Ort den Brandschutz sicher, da aus den ausgebrannten Fahrzeugwracks Kraftstoff auslief. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Rüssel machte sich vor Ort ein Bild über die Lage. Nachdem die Bergungsarbeiten weitestgehend fortgeschritten waren konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Durch die gesperrten Richtungsfahrstreifen staute sich der Verkehr über mehrere Kilometer in Richtung Kronau. Die Bergung war gegen 2:30 Uhr abgeschlossen und die Autobahn für den Verkehr wieder vollständig freigegeben.

Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 70 Einsatzkräften bis 0:15 Uhr im Einsatz.

18 11 19 LKW Brand BAB 1  18 11 19 LKW Brand BAB 2 
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Bericht und Bilder: Tibor Czemmel  Feuerwehr Bruchsal

10.09.2018 PKW auf der BAB 5 ausgebrannt

Der Fahrer eines Volvos aus dem Raum Heidelberg hatte während der Fahrt einen lauten Knall wahrgenommen. Unmittelbar nach dem Knall verlor das Fahrzeug an Leistung und er steuerte es auf den Standstreifen. Hier vernahm er eine Rauchentwicklung und kurze Zeit später wurden Flammen sichtbar. Erste Löschversuche mit einem PKW-Feuerlöscher durch einen Fahrer eines anderen Fahrzeuges schlugen fehl. Am Montagabend wurde um 17:53 Uhr die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Untergrombach und Bruchsal und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem PKW-Brand auf die Autobahn A5 in Fahrtrichtung Frankfurt gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr, kurz vor der Abfahrt Bruchsal, stand das Fahrzeug im Motorraum im Vollbrand und hatte bereits auf den Fahrgastraum übergegriffen. Mit einem C-Rohr löschte die Feuerwehr unter Atemschutz das Fahrzeug ab. Das Buschwerk auf dem Grünstreifen, dass bereits Feuer gefangen hatte, konnte schnell gelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera wurde auf Glutnester kontrolliert und das Fahrzeug mit ausreichend Wasser abgekühlt. Die Feuerwehr unterstützte das Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeugs und bei der Reinging der Fahrbahn. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Für die Löscharbeiten mussten zwei Spuren der Autobahn gesperrt werden. Hierdurch bildete sich im Feierabendverkehr ein Rückstau in Richtung Karlsruhe. Gegen 19:20 Uhr konnten nach der Bergung des Brandwracks wieder alle Fahrspuren in nördlicher Richtung für den Verkehr freigegeben werden. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 25 Einsatzkräften im Einsatz.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Oliver Doll

17.08.2018 angebrannte Speisen

Am Freitagvormittag, den 17.08.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit dem Alarmstichwort Rauch aus Gebäude von der Integrierten Leistelle Karlsruhe in die Hauptstraße in Neuthard alarmiert. Eine Mitbewohnerin des Mehrfamilienhauses stellte eine leichte Rauchentwicklung am Küchenfenster im ersten Obergeschoss fest. Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang zur Wohnung und suchte zuerst unter Atemschutz nach eventuell noch in der Wohnung befindlichen Personen. Da die Suche glücklicherweise negativ verlief wurden die angebrannten Speisen anschließend ins Freie gebrach und die Wohnung mit einem Drucklüfter belüftet. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war mit insgesamt 4 Fahrzeugen und rund 23 Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Edgar Geißler im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Die Notfallhilfe war mit einem Fahrzeug im Einsatz. Die Polizei war mit einem Streifenwagen vor Ort.

Pkw-Fahrerin rammt parkendes Auto und überschlägt sich

Am Dienstag, gegen 23:00 Uhr, befuhr eine 26-jährige Audi-Fahrerin die Rathausstraße in Karlsdorf-Neuthard in aufsteigender Richtung. Plötzlich kam die Frau von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem erhöhten Bordstein und rammte einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Smart. Durch den Aufprall kippte der Audi über die Längsachse um und kam auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Die Frau konnte sich selbst aus dem Auto befreien und erlitt lediglich leichte Verletzungen. Es entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden an beiden Fahrzeugen. Bei einem im Anschluss durchgeführten Alkoholtest wies die 26-Jährige etwa 1,7 Promille auf.

Bericht: Christina Krenz, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe

Feuerwehr hilft der Natur

Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard hat gerade auch durch die Trockenheit der letzten Zeit eine Einsatzhäufigkeit zu bewältigen hat. Dennoch kam man dem Wunsch des gemeindlichen Umweltbeauftragen Peter Münch nach und hat einen Tümpel beim Vogelpark mit mehreren Kubikmeter Frischwasser versorgt und somit das Austrocken verhindert. Für die dort auf die Feuchtigkeit angewiesene Tierwelt kam der Einsatz der Feuerwehr gerade noch rechtzeitig.

 

18 08 03 FeuerwehrhilftderNatur 1