Einsatzberichte

28.01.2017 kleine Technischen Hilfe

Am Samstagvormittag, den 28.01.2017 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einer kleinen Technischen Hilfe in die Lehastraße gerufen. Hier war ein Gullydeckel mutwillig in den Hardtgraben geworfen worden. Die Feuerwehr barg den Gullydeckel aus dem Bach und setzte Ihn in die Straße ein. Des weiteren wurde die Straße auf weitere fehlende Gullydeckel kontrolliert, was sich aber glücklicherweise nicht bestätigte. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz

Feuer in Schnellimbissrestaurant

Mit dem Alarmstichwort „Küchenbrand in Schnellimbissrestaurant“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard am Freitagabend gegen 21.15 Uhr ins Karlsdorfer Industriegebiet alarmiert. Da ein Teil der Einsatzabteilung gerade bei einer Übung war, konnten die Löschfahrzeuge bereits in kürzester Zeit ausrücken. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte das Betriebspersonal mit Handfeuerlöschern den Fritteusenbrand bereits gelöscht. Ein Küchenhelfer hat sich dabei leichte Verbrennungen an der Hand zugezogen und wurde von der Notfallhilfe des DRK Neuthard ambulant versorgt. Atemschutztrupps der Feuerwehr konnten das noch erhitze Fett ins Freie bringen. Mit einem Elektrolüfter wurden das Restaurant und die Küche vom Rauch befreit. Mit der Wärmebildkamera wurde die Brandstelle überprüft. Nach halbstündigem Einsatz, konnte das Objekt an dem Geschäftsführer übergeben werden. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war unter der Leitung ihres Feuerwehrkommandanten Edgar Geißler mit 36 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz. Die Notfallhilfe war wie die Polizei mit zwei Kräften am Einsatzort. Der Sachschaden bezog sich im Wesentlichen auf den Inhalt der Pommesfritteuse und die Reinigungsarbeiten.

Einsatz im Doppelpack

Um 05:11 Uhr des Freitagmorgen wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit dem Alarmstichwort "Mülleimerbrand" zur Altenbürghalle arlamiert. Beim eintreffen der ersten Kräfte waren die 4 Müllcontainer die im Außenbereich der Halle stehen bereits komplett niedergebrannt. Mittels Schnellangriff wurden die restlichen Flammen bekämpft sowie die umliegenden Gebäudeelemente gekühlt. Im Anschluss wurde der angrenzende Innenbereich der Halle mittels Wärmebildkamera kontrolliert, da es durch den Brand zu einer sehr hohen Hitzeentwicklung gekommen war und teilweise Fenster gesprungen sind.

Noch während der Nachkontrolle wurden die Kameraden zu einem weiteren Einsatz arlamiert. Zunächst mit dem Stichwort "Gartenhüttenbrand" gemeldet, stellte sich bei der Anfahrt heraus dass im Ortsteil Karlsdof im Bereich zwischen der Straße "Am Stadtwald" und dem Hardtgraben ein Holzstapel auf einem Feld brannte.

Mit mehreren C-Rohren sowie zwei Trupps unter Atemschutz wurde der Brennholzstapel der auf einer Ausdehung von ca. 9 Ster brannte abgelöscht und auseinandergezogen.

Die Wasserversorgung wurde mittels Pendelverkehr vom nächstgelegenen Hydrant sichergestellt.

Das Abtragen des betroffenen Bereichs sowie die Nachlöscharbeiten zogen sich bis 8 Uhr.

Am Vormittag wurde zusätzlich ein Brandnachschau durchgeführt.

 

Die hinzugezogene Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus.

 

Polizei-Pressebericht: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/3255987

 

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 35

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen 11 Uhr auf der B 35 Bruchsal-Graben-Neudorf zwischen der Einmündung zur B 36 und der Abfahrt nach Neuthard. Eine PKW-Fahrerin war auf den Weg in Richtung Bruchsal. Unmittelbar nach dem Ende der Einfädelspur kam ihr Fahrzeug auf der Sperrfläche ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr. Ein aus Richtung Bruchsal kommender LKW versuchte noch die Kollision zu vermeiden und fuhr stark rechts an den Fahrbahnrand. Dort kam es aber zum Zusammenstoß mit dem schleudernden PKW. Das mit einer Person besetzte Fahrzeug wurde sehr stark deformiert und kam auf der gegenüberliegenden Fahrbahn an den Leitplanken zum Stehen. Die Fahrerin wurde schwer verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der LKW kam quer zur Fahrbahn zum Stehen und kollidierte mit einem weiteren PKW. Dessen Fahrerin verletzte sich nur leicht, musste aber mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden. Der LKW Fahrer blieb unverletzt.

Mit acht Fahrzeugen und 39 Feuerwehrangehörigen rückten die Feuerwehren Graben-Neudorf und Karlsdorf-Neuthard gemeinsam zur Unfallstelle aus. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde das Dach am Unfallfahrzeug von den beiden Feuerwehren gemeinsam entfernt und die schwer verletzte Fahrerin schonend aus der schwierigen Lage befreit und vom Rettungswagen in die Klinik gebracht. Während der gesamten Rettungsmaßnahmen vorsorgten der Notarzt und der Rettungsdienst die eingeklemmte Person. Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher. Die Polizei sperrte die B 35 komplett. Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden. Die Kräfte des Rettungsdienstes und der Notfallhilfe Graben-Neudorf wurden von Alexander Höß vom DRK geleitet.

 

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Neujahrseinsatz 2016

Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit dem Alarmsichtwort "Baumbrand" in die Bismarkstraße in Karlsdorf arlamiert.

Vermutlich durch einen Feuerwerkskörper hatte sich dort auf dem Grünstreifen zur Amalienstraße ein Nadelbaum entzündet.

Begünstigt durch die imDezember insgesamt sehr trockene Witterung brannte der über 10 Meter hohe Baum beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in voller Ausdehnung.

Mittels Schnellangriff konnte das Feuer rasch gelöscht und ein Übergreifen auf angrenzende Bäume verhindert werden.

Gleichzeitig wurde die Feuerwehr zu einem Heckenbrand im Ried arlamiert der von einem zweiten Löschfahrzeug angefahren und ebenfalls schnell abgearbeitet werden konnte.

Insgesamt war die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard am diesem Neujahrsmorgen mit 4 Fahrzeugen und rund 20 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Seniorin bei Wohnungsbrand schwer verletzt

Kurz vor 18 Uhr wurde am Sonntagabend die Freiwillige Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in der Neutharder Hauptstraße alarmiert. Im Flur eines Einfamilienwohnhauses hatten sich mehrere Möbel und Einrichtungsgegenstände entzündet. Die Hausbewohnerin konnte sich trotz einer Rauchgasintoxikation und erheblicher Brandverletzungen am Kopf selbst ins Freie retten. Nachbarn betreuten sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Als die ersten Kräfte der örtlichen Feuerwehr mit ihrem Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintrafen, stand der gesamte Hausflur in Flammen. Ein beherzter Nachbar hat mit einem Gartenschlauch versucht die Flammen zu bekämpfen und damit wertvolle Hilfe geleistet. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute gingen mit einem Strahlrohr ins Gebäude und konnten recht schnell das Feuer komplett löschen. Mit der Wärmebildkamera wurde das gesamte Wohnhaus kontrolliert. Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die Einsatzkräfte das gesamte Wohnhaus. Die Feuerwehr war unter der Leitung ihres Kommandanten Edgar Geißler mit drei Löschfahrzeugen und 35 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Die verletzte Hausbewohnerin wurde bis zum Eintreffen des Notarztes von der Notfallhilfe Neuthard versorgt. Unter der Leitung von Matthias Krause waren zwei Fahrzeuge der Notfallhilfe mit vier Rettungskräften im Einsatz. Ein Rettungswagen brachte die verletzte Seniorin ins Krankenhaus. Ein weiterer Rettungswagen war bis zum Abschluss der Löscharbeiten zur Absicherung der eingesetzten Feuerwehrleute am Einsatzort. Eine Streife des Polizeireviers Bruchsal sperrte die Hauptstraße während der Löscharbeiten ab und übernahm erste Ermittlungen zur Brandursache. Diese konnte derzeit noch nicht festgestellt werden. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

 

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