Einsatzberichte

Zimmermann schwer verletzt mit der Drehleiter gerettet

Schwer verletzt hat sich am Mittwochnachmittag, den 26.04.17 ein Zimmermann bei Arbeiten an einem Dachstuhl im Karlsdorfer Neubaugebiet im Bereich der Salinenstraße. Ein an einem Baukran hängender Balken hat den im Dachgeschoss beschäftigten Arbeiter am Rücken getroffen und ihn schwer verletzt.

Zur Rettung waren der Notarzt, der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard alarmiert. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Verletzte mit der hinzualarmierten Drehleiter der Feuerwehr Bruchsal sicher und schonend aus dem Neubau gerettet. Mit dem Rettungswagen wurde der schwer Verletzte zur weiteren Versorgung in das Bruchsaler Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war mit zwei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften zur Unterstützung vor Ort.

17.04.26 Einsatz DLK 1 17.04.26 Einsatz DLK 2

10.04.2017 Mülleimerbrand

Am Montagabend, den 10.04.17 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Mülleimerbrand in die Schönbornstraße in Karlsdorf alarmiert. Im Bereich des Schulganges der Schönbornschule, hatte ein an der Fassade hängender Mülleimer Feuer gefangen. Mit dem Kleinlöschgerät und dem Druckschlauch S konnte die Feuerwehr den Brand schnell ablöschen. Unter der Leitung vom stellv. Kommandant Reinhard Schlindwein waren 25 Einsatzkräfte mit drei Löschfahrzeugen im Einsatz.

09.04.2017 VU eingeklemmte Person BAB 5

Am Sonntagnachmittag um 14.39 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Bundesautobahn 5 gerufen. Bedingt durch sich rückstauenden Verkehr, welcher fast zum Stillstand kam, musste ein Fahrzeugführer sein Fahrzeug stark abbremsen. Dem Fahrer des direkt nachfolgenden Fahrzeuges gelang es noch rechtzeitig sein Fahrzeug zum Stillstand zu bringen.

Die Fahrerin des daraufhin folgenden Fahrzeugs konnte jedoch trotz eingeleiteter Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen und kollidierte mit dem vorderen Fahrzeug. Hierbei wurde Sie in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Feuerwehr Bruchsal leitete sofort die Rettungsmaßnahmen mit schwerem hydraulischen Gerät ein. Die ebenfalls vor Ort befindliche Feuerwehr aus Karlsdorf-Neuthard stellte den Brandschutz sicher und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Nach der schnellen Rettung konnte die schwer Verletzte dem Rettungsdienst, welcher mit drei Rettungsfahrzeugen und einem Notarztfahrzeug an der Einsatzstelle war, zur weiteren Versorgung übergeben werden. Für die Rettung und die Unfallaufnahme musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller bis kurz nach 15.30 Uhr im Einsatz.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Nadine Doll

03.04.2017 Katze auf Baum

Am Montagmittag wurde die Bruchsaler Feuerwehr mit der Drehleiter zur Unterstützung der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard in die Straße Am Baumgarten beim Karlsdorfer Friedhof gerufen. Dort saß eine Katze im Baum fest und fand nicht mehr selbsständig den Weg herunter. Nachdem die Drehleiter in Stellung gebracht war und die Feuerwehr sich im Drehleiterkorb der Katze näherte, war dies für das Tier anscheinend die nötige Motivation den Weg auf den Boden doch selbst anzutreten. Das Tier hat sich selbst aus seiner Lage befreit und die Feuerwehr musste nicht tätig werden.

Bericht: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel

25.03.2017 Balkonbrand

Am Samstagnachmittag, den 25.03.17 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Balkonbrand in die Pfinzstraße in Neuthard alarmiert. Dort hatten auf einem Balkon ein Tisch und die Türzarge der Balkontür Feuer gefangen. Durch schnelles Eingreifen eines Anwohners konnte schlimmeres verhindert werden und der Schaden beschränkte sich auf den Balkonbereich. Die Feuerwehr führte noch Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte den Balkonbereich und die Wohnung mittels Wärmebildkamera auf Glutnester. Unter der Leitung vom stellv. Kommandant Georg Kistner waren 25 Einsatzkräfte mit drei Löschfahrzeugen eine Stunde im Einsatz. Die Notfallhilfe Neuthard, die zur Absicherung der Einsatzkräfte angerückt war, musste nicht tätig werden.

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Spektakulärer Einsatz fordert Feuerwehren in Karlsdorf-Neuthard

Gegen 13 Uhr ereignete sich an der Kirche in der Amalienstraße in Karlsdorf ein Arbeitsunfall, welcher einen stundenlangen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich zog. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich eine Hubarbeitsbühne einer Firma welche voll ausgefahren an der Kirche aufgestellt war, in Schräglage. Im Korb der Hubarbeitsbühne befanden sich noch 3 Personen. Der Erdboden hatte vermutlich nachgegeben, sodass eine ausgefahrene Stütze absank und die komplette Hubarbeitsbühne in eine bedrohliche Schrägstellung brachte. Die Bühne war zwecks durchzuführenden Steinmetzarbeiten an der Kirche ausgefahren. Im Korb befanden sich auf etwa 40 Metern Höhe noch 3 Personen. 2 Steinmetze und 1 Korbführer. Da die Hubarbeitsbühne drohte weiter abzukippen unterbaute die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard die Stütze der Hubarbeitsbühne und sicherte mittels des Seilzuges des Löschfahrzeuges den gegenüberliegenden Stützfuß. Ebenfalls wurde die Drehleiter der Feuerwehr Stutensee alarmiert. Da sich die 3 Personen aus dem Korb jedoch auf einer Höhe von 40 Meter befanden, war eine Rettung mittels der Drehleiter nicht möglich. Der Teleskopmast der Berufsfeuerwehr Karlsruhe wurde nachalarmiert. Nach dessen Eintreffen konnten die 3 Personen glücklicherweise unverletzt gerettet werden. Im Anschluss wurde die Statik der schräg stehenden Hubarbeitsbühne überprüft und betrachtet. Durch ein langsames zurückfahren der Hubarbeitsbühne konnte diese wieder in die Ausgangsposition gebracht werden. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard, die Feuerwehr Stutensee und die Berufsfeuerwehr Karlsruhe waren bis in die Nachmittagsstunden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Einsatzleiter vor Ort. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Zur Sicherheit wurden die Straßenzüge rund um die Kirche durch die Polizei während der Rettungsarbeiten komplett gesperrt.

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Quelle: Fabian Geier, Kreisfeuerwehrverband Karlsruhe