Einsatzberichte

Küchenbrand schnell gelöscht

Zu einem Küchenbrand wurden die Rettungskräfte am frühen Donnerstagmorgen in die Karlsdorfer Bahnhofstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der örtlichen Feuerwehr bei dem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus hatten sich die Bewohner schon in Sicherheit gebracht. In der Küche einer Erdgeschosswohnung waren Speisen auf einem Herd in Brand geraten. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute entfernen die angebrannten Speisen und brachten diese ins Freie. Mit einem Hochleistungslüfter wurde die Wohnung belüftet.

Die Notfallhilfe des DRK Neuthard sowie der Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens mussten nicht mehr eingreifen. Bei dem Brand hatte sich niemand verletzt. Die Feuerwehr war unter ihrem Kommandanten Edgar Geißler mit drei Löschfahrzeugen und 30 Kräften im Einsatz. Vom Polizeirevier Bruchsal war eine Streifenwagenbesatzung vor Ort.

05.09.2017 kleiner Flächenbrand

Am Dienstagnachmittag, den 05.09.2017 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem kleinen Flächenbrand in die Kapellenstraße in Karlsdorf gerufen. Auf einer Wiese hatte sich ein unbeaufsichtigtes Lagerfeuer durch die Windböen auf 20 Quadratmetern ausgebreitet. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch mit zwei C-Rohren ablöschen. Zur Sicherheit wurde der umliegende Bereich ausgiebig mit Wasser benetzt.

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04.09.2017 GGZ Messeinsatz

Am Montagnachmittag, den 04.09.2017 wurde der Kommandant der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard telefonisch von der Integrierten Leitstelle Karlsruhe zu einem Messeinsatz auf dem Gelände des Karlsruher Institut für Technologie Campus Nord alarmiert. Vor Ort mussten mit Tenax-Röhrchen Luftproben genommen werden und wurden durch die Werkfeuerwehr KIT zur Auswertung nach Mannheim zu der Berufsfeuerwehr gebracht.

Carportbrand greift auf Wintergarten von Wohnhaus über: Mehrere Feuerwehren in Forst im Einsatz

Ein ausgebrannter Carport und Wintergarten mit Terrasse zwischen zwei Wohngebäuden und etwa 90.000 Euro Sachschaden, ist die Folge eines Brandes in Forst am Mittwochnachmittag. Gegen 16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Forst zu einem gemeldeten Scheunenbrand in die Forster Friedenstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war eine starke, schwarze Rauchentwicklung weithin sichtbar. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Carport und die Terrasse mit Wintergarten in Vollbrand. Die Flammen hatten bereits auf eine angrenzende Rasenfläche und Gartenmöbel übergegriffen. Im vorderen Bereich befand sich eine direkt angrenzende Garage und im hinteren Bereich das Wohnhaus des Anwesens. Die Flammen drohten überzugreifen und hatten bereits die Dachtraufe erreicht. Sofort wurde eine massive Brandbekämpfung eingeleitet und weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchsal und Karlsdorf-Neuthard nachalarmiert. Währenddessen wurde ein Hund, welcher sich zu diesem Zeitpunkt als einziges im hinteren Wohnhaus befand, durch die Einsatzkräfte ins Freie gerettet. Nach dem Eintreffen der Drehleiter der Feuerwehr Bruchsal, wurde der Brand zusätzlich von oben herab durch das Wenderohr bekämpft. Der massive Wassereinsatz zeigte schnell Wirkung und das Feuer konnte schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Der Carport wurde vollständig zerstört. Auch darin gelagertes Holz, Pedelecs und Motorroller vielen den Flammen vollständig zum Opfer. Ebenso wie die Holzterrasse und der Wintergarten. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die Abendstunden hinein. Der Bereich wurde intensiv mit der Wärmebildkamera kontrolliert und betroffene Bereiche ausgiebig mit Löschwasser abgekühlt. Das Wohnhaus ist bis auf weiteres unbewohnbar. Im Anschluss an die Nachlöscharbeiten wurde die offene Front des Wintergartens provisorisch mit Brettern verschlossen. Die Brandursache ist derzeit noch unbekannt. Nach ersten Erkenntnissen hatten wohl Kartonagen im Bereich des Carports begonnen zu brennen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Forst, Karlsdorf-Neuthard und Bruchsal waren unter der Leitung des Forster Kommandanten Mario Heinzmann mit etwa 55 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit der örtlichen DRK Notfallhilfe und Bereitschaft Forst unter der Leitung von Michael Veith, zur Absicherung und Versorgung der Einsatzkräfte mit kalten Getränken vor Ort.

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Bericht und Bild: Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

09.07.2017 Personenrettung mit Drehleiter

Am Sonntagabend wurde die Bruchsaler Feuerwehr zur Unterstützung der Feuerwehr Karlsdorf mit der Drehleiter zu einer Personenrettung in die Saalbachstraße gerufen. Dort musste eine Person schonend aus dem dritten Obergeschoss transportiert werden. Da an der gegebenen Örtlichkeit allerdings die Drehleiter aufgrund der Platzverhältnisse nicht gestellt werden konnte, wurde die Person von der Feuerwehr mit einem Tragetuch vorsichtig über das Treppenhaus transportiert und dem Rettungsdienst übergeben.

Bericht: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel

Flächenbrand breitet sich auf Waldgebiet in Richtung Autobahn aus

Am 08.07.2017 wurde die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Büchenau, Untergrombach und Obergrombach gegen 16:45 Uhr mit dem Alarmstickwort „Flächenbrand groß“ von der Integrierten Leitstelle alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf einem Weizenfeld zwischen der K3529 in Richtung Neuthard und der L558 in Richtung Bruchsal, zirka 750 Meter vom Wasserwerk Bruchsal entfernt. Die Feuerwehr Bruchsal wurde in der Erstphase von den Feuerwehren aus Karlsdorf-Neuthard und Stutensee-Spöck unterstützt. Zusätzlich wurden die Feuerwehr Weingarten und die Werkfeuerwehr KIT alarmiert. Das Weizenfeld brannte auf einer Länge von ca. 350 Metern und einer Breite von ca. 150 Metern. Das Feld selbst grenzt an zwei Seiten an ein Waldgebiet. In dieses waren die Flammen auch bereits vorgedrungen, teilweise bis zu 50 Metern. Eine weitere Ausbreitung galt es schnellstmöglich zu verhindern, da die Autobahn A5 durch dieses Waldgebiet verläuft. Eine weitere Herausforderung war es, die Wasserversorgung der Löschfahrzeuge an der Einsatzstelle sicherzustellen. Hier wurde ein Pendelverkehr zwischen dem Wasserwerk Bruchsal und der Einsatzstelle eingerichtet. Die Koordination der Fahrzeuge übernahm die Führungsgruppe der Feuerwehr Bruchsal. Schließlich gelang es den Brand auf dem Weizenfeld und dem angrenzenden Waldgeiet unter Kontrolle zu bringen. Jedoch war hiermit der Arbeit der Feuerwehren noch nicht getan. Nun galt es sicherzustellen, dass die Brandflächen ausreichend bewässert werden um eine erneute Brandanfachung zu verhindern. Aufgrund der hohen Temperaturen von bis zu 34 Grad entschloss sich der Einsatzleiter Bernd Molitor in Absprache mit der Führungsgruppe weitere fünf Löschgruppen an die Einsatzstelle zu holen, um die bis dahin tätigen Einsatzkräfte auszutauschen. Von der Leitstelle wurde daraufhin die Feuerwehr Ubstadt-Weiher mit Löschfahrzeugen zur Einsatzstelle gerufen. Der Einsatz zog sich mehrere Stunden bis in die späten Abendstunden hinein. Nach Rücksprache mit der Leitstelle in Karlsruhe meldete sich das letzte Fahrzeug des Einsatzes gegen 23 Uhr wieder Einsatzbreit im Gerätehaus. Die Feuerwehr war mit insgesamt 20 Fahrzeugen - davon 15 Löschfahrzeuge - und rund 130 Mann unter der Leitung von Kommandant Bernd Molitor im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug vor Ort. Die DRK Bereitschaften aus Büchenau und Karlsdorf-Neuthard waren mit insgesamt 14 Personen vor Ort.

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Bericht: Patric Paulus, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Bilder: Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard & Patric Paulus, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe