Einsatzberichte

02.03.2018 Gasflaschenbrand

Am Freitagvormittag, den 02.03.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einer Rauchentwicklung in die Karlstraße in Neuthard alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es bei der Inbetriebnahme eines Heizstrahlers zu einer Rauchentwicklung kam. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard brachte das Gerät ins Freie und dichtete die Gasflasche provisorisch ab. Parallel hierzu wurden ständig Messungen im Gebäude und im Freien auf eine mögliche Gaskonzentration durchgeführt. Anschließend wurde die Gasflasche außerhalb vom Ort kontrolliert durch die Feuerwehr entleert. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war unter Leitung von Kommandant Edgar Geißler mit drei Löschfahrzeugen und 20 Mann eine Stunde im Einsatz.

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01.03.2018 Heckenbrand

Am Donnerstagnachmittag, den 01.03.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Heckenbrand in die Car-Benz-Straße in Karlsdorf gerufen. Aus noch ungeklärten Ursachen entzündete sich eine vier Meter hohe Zypresse direkt am Hauseingang des Wohnhauses. Durch sofortige Löschmaßnahmen der Hausbesitzerin, mittels eines Feuerlöschers konnte eine Brandausbreitung auf das Wohnhaus verhindert werden. Die Feuerwehr löschte mit dem Druckschlauch S noch die letzten Glutnester ab und benetzte die Zypresse mit ausreichend Löschwasser. Mittels Wärmebildkamera wurde der gesamte Bereich auf verdeckte Glutnester kontrolliert.

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Feuer auf Schuldach der Grundschule in Neuthard

Mit dem Einsatzstichwort „Dachstuhlbrand“ wurden die Feuerwehren aus Karlsdorf-Neuthard und Stutensee am Mittwochmittag gegen 13:40 Uhr in die Grundschule nach Neuthard alarmiert.

In der dortigen Sebastian-Grundschule bemerkte der Hausmeister, welcher sich gerade im Schulgebäude aufhielt, plötzlich Brandgeruch und eine Rauchentwicklung sowie Flammen auf dem Dach der Schwimmhalle. Sofort setzte er einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe ab.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Karlsdorf-Neuthard drang schwarzer Rauch aus dem hinteren Bereich des Flachdaches der Schwimmhalle. Sofort wurden die Löschmaßnahmen eingeleitet. Zeitgleich wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Stutensee, welche auf der Gebäuderückseite gestellt werden konnte, das Dach kontrolliert.

Gebrannten haben Dämmmaterialien und Styropor. Im Nachgang zu den Löscharbeiten wurden diese entfernt um alle Glutnester ablöschen zu können.

Die Feuerwehr war mit 34 Kräften aus Karlsdorf-Neuthard und Stutensee unter der Leitung des Kommandanten Edgar Geißler im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem organisatorischen Leiter Matthias Wahl vor Ort. Ebenfalls war die Notfallhilfe Neuthard im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung oder fahrlässige Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

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Bericht: Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Bilder: Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard & Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

03.01.2018 Baum über Straße

Am Mittwochvormittag, den 03.01.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem umgestürzten Baum auf der K3529 Höhe Sieben Erlen See alarmiert. Dort blockierte ein größerer Baum beide Fahrspuren. Mit einer Motorkettensäge wurde der Baum von der Feuerwehr entfernt und die Straße gereinigt. Kurz nachdem die Lage abgearbeitet war wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard in die Kneippstraße in Karlsdorf, zu einem weiteren umgestürzten Baum gerufen. Da dieser nur ein Fuß- und Radweg blockierte wurde in Absprache mit dem örtlichen Bauhof die Einsatzstelle an den Bauhofleiter übergeben, welcher den Baum durch die Mitarbeiter des Bauhofes beseitigen lies. Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Edgar Geißler bis 10:30 Uhr mit dem Abarbeiten der Einsatzlagen beschäftigt.

 

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Gefahrgutaustritt beschäftigte Feuerwehr mehrere Tage

Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde am vergangenen Sonntag zu einem Gefahrgutunfall auf dem Parkplatz beim Rasthof Karlsdorf alarmiert. Aus einem Auflieger mit ca. 18.000 Liter hochprozentiger Salpetersäure traten geringe Mengen des sehr gefährlichen Stoffes aus. Ein neben dem havarierten Fahrzeug schlafender Fernfahrer wurde auf den Schaden aufmerksam und verständigte die Rettungskräfte. Er wurde zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in eine Klinik verbracht.

Unter der Leitung von Kommandant Edgar Geißler war die örtliche Wehr mit 30 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen zur Erkundung im Einsatz auf dem vollständig mit LKW’s belegten Parkplatzes, direkt an der Ausfahrt Bruchsal der A 5. Mit Schutzanzügen und Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps der örtlichen Wehr bestätigten den Austritt der Säure. Sehr schnell war klar, dass zur vollständigen Erkundung und Schadenbewältigung weitere Kräfte mit Gefahrgutausbildung und entsprechender Ausrüstung an der Einsatzstelle benötigt werden. Es wurden die Fachberater Chemie und die weiteren Einheiten des Gefahrgutzuges Nord alarmiert. Im weiteren Verlauf wurden auch Fachkräfte der Werkfeuerwehr der BASF Ludwigshafen hinzugezogen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ulrich Koukola unterstützte die Einsatzleitung vor Ort und Bürgermeister Sven Weigt machte sich ein Bild vom Geschehen an der Schadenstelle. Es war nicht möglich den Austritt zu stoppen. Lediglich ein Umpumpen in ein Ersatzfahrzeug konnte die Gefahr beseitigen. Die geringen Mengen wurden dauerhaft mit einem Wassernebel der Feuerwehr so stark verdünnt, dass ein Schaden für die Umgebung ausgeschlossen werden konnte. Messungen der Feuerwehr bestätigten dies. Das zurückgehaltene Wasser wurde mit einer Tauchpumpe der öffentlichen Kläranlage zugeführt.

In Absprache mit der Polizei und den Fachbehörden wurde der Einsatzbereich weiträumig abgesperrt und die Feuerwehr stellte mit zwei Fahrzeugen permanent eine Sicherheitswache an der Einsatzstelle. Trotz vielfachem Bemühen gelang es nicht zeitnah ein Einsatzfahrzeug zu ordern. Das dann aus der Schweiz herbeigeführte Fahrzeug wurde dann auch noch witterungsbedingt in der Schweiz längere Zeit aufgehalten und konnte erst am Mittwochmorgen die Einsatzstelle erreichen.

Kräfte der Werkfeuerwehr BASF übernahmen im Rahmen der TUIS-Hilfeleistung die Umfüllaktion und die örtliche Wehr stellte derweil den Brandschutz sicher. Die Besatzung eines Rettungswagens stellte den Schutz für die auch unter Vollschutz eingesetzten Feuerwehrleute sicher.

Nach nahezu 70 Stunden Dauereinsatz beim Rasthof konnten am frühen Mittwochnachmittag alle Fahrzeuge und Kräfte aus Karlsdorf-Neuthard wieder einrücken. In dieser Zeit musste die Wehr noch vier Alarme von Brandmeldeanlagen abarbeiten. Hierbei wurde sie jeweils von einem Löschfahrzeug aus Stutensee-Spöck unterstützt.

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Bericht und Bild: Edgar Geißler, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

 

Rotlicht missachtet und Unfall verursacht

Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von 7.000 Euro waren am frühen Freitagmorgen die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 35 bei Karlsdorf-Neuthard.
Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes war gegen 05.45 Uhr ein 33 Jahre alter Pkw-Fahrer von Karlsdorf-Neuthard kommend in Richtung Bruchsal unterwegs. An der Einmündung der Neuwiesenstraße bei Karlsdorf missachtete er offenbar das dortige Rotlicht. Das Auto des 33-Jährigen wurde von einem querenden 47 Jahre alten Pkw-Lenker, der von der Neuwiesenstraße her kam, seitlich erfasst. In der Folge wurde der Verursacher-Pkw ausgehebelt, stürzte auf die linke Fahrzeugseite und rutschte so noch über 40 Meter weiter. Dort stellte sich das Auto wieder auf und kam auf den Rädern zu stehen.
Beide Pkw-Fahrer sind bei dem Unfall leicht verletzt worden. Zwei Rettungsteams waren zur Ersthilfe vor Ort. Zudem kam die Freiwillige Feuerwehr aus Karlsdorf wegen ausgelaufenen Betriebsstoffen und zur Ausleuchtung der Unfallstelle zum Einsatz. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Während der Unfallaufnahme war es zu leichten Behinderungen im einsetzenden Berufsverkehr gekommen.

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Bericht: Ralf Minet, Pressestelle Polizeipräsidium Karlsruhe 

Bilder: Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard