Einsatzberichte

Brennender PKW von Anwohnern gelöscht

In der Nacht auf Samstag wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit dem Alarmstichwort "PKW-Brand" in die "Alte Bundesstraße" alarmiert. Ein PKW war im Kreuzungsbereich von der Fahrbahn abgekommen und in der Folge auf einem Stein-Findling im Grünstreifen zum stehen gekommen. Beider Kollision wurde der Unterboden des Fahrzeuges schwer beschädigt, so dass es zum Austritt von Betriebs- und Kraftstoffen kam, die sich entzündeten. Anwohner die auf den Unfall aufmerksam gerworden sind, konnten geistesgegenwärtig mittels eines Pulverlöscher den Entstehungsbrand löschen. Die eintreffenden Einsatzkräfte kontrollierten das Fahrzeug mit der Wärmebildkamera, mussten in Sachen Brandbekämpfung jedoch nicht mehr tätig werden. Die ausgetretenen Stoffe wurden mit Ölbindemittel abgestreut und die Unfalstelle für die polizeiliche Unfallaufnahme ausgeleuchtet.

   

Feuerwehr rettet Bewohner aus Brandwohnung: Feuer in Mehrfamilienhaus in Karlsdorf-Neuthard

Mit dem Einsatzstichwort „Rauch aus Gebäude“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard in der Nacht auf Samstag gegen 1 Uhr in die Albert-Schweitzer-Straße nach Karlsdorf alarmiert. Noch auf der Anfahrt der Einsatzkräfte, erhöhte die Integrierte Leitstelle Karlsruhe aufgrund neuen Informationen des Notrufteilnehmers, das Alarmstichwort auf „Brand – Menschenleben in Gefahr“. In der Folge wurde zusätzlich die Feuerwehr Stutensee alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus in der Albert-Schweitzer-Straße kam es zu einem Brandausbruch in der Wohnung im Erdgeschoss. In dieser Wohnung befand sich noch eine Person. Auch in den anderen Wohnungen des Mehrfamilienhauses befanden sich noch Bewohner. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr drang dichter Rauch aus der Wohnung. Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz in die Brandwohnung vor und konnte den Bewohner aus dem Rauch ins freie retten. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und mit dem Verdacht der Rauchgasintoxikation in eine Klinik eingeliefert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Währenddessen wurden die anderen 9 Bewohner aus den übrigen Wohnungen evakuiert. Verletzt wurden diese jedoch nicht. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde die Wohnung belüftet und das verbrannte Material nach draußen verbracht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Bereich zusätzlich auf Glutnester überprüft. Die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard und Stutensee war mit 49 Einsatzkräften unter der Leitung von Georg Kistner im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und der DRK-Bereitschaften aus Karlsdorf und Neuthard unter der Leitung des organisatorischen Leiters Klaus Münch, mit insgesamt 14 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen im Einsatz. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola und der Bürgermeister von Karlsdorf-Neuthard Sven Weigt, machten sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Bewohner der Wohnungen konnten nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Bericht und Bild: Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

09.03.2018 VU eingeklemmte Person BAB 5 Richtung Frankfurt

Am Freitagmorgen wurde um 5:43 Uhr die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 5 gerufen. Ein PKW kollidierte im Einfädelbereich nach der Raststätte Bruchsal in Fahrtrichtung Frankfurt aus noch ungeklärten Umständen mit einem LKW. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der PKW auf dem rechten Fahrstreifen, der Fahrer konnte sich glücklicherweise selbständig aus seinem Fahrzeug befreien. Der Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort war, versorgte den Fahrer an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und klemmte an dem verunfallten Fahrzeug die Batterie ab. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut. Während der Bergungsmaßnahmen musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem Rückstau im beginnenden Berufsverkehr. Der Feuerwehrkommandant aus Forst wurde über diesen Einsatz auf dem Forster Einsatzgebiet informiert. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 25 Einsatzkräften bis 7:10 Uhr im Einsatz.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel

Chlorgasausströmung in Klinik sorgt für stundenlangen Großeinsatz in Bad Schönborn

Eine kleine Unachtsamkeit führte am Dienstagmorgen gegen 09.30 Uhr zu einem Chlorgasaustritt im Schwimmbad der Sankt Rochus Klinik in Bad Schönborn-Mingolsheim, welcher etwa 40 Verletzte und einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr nach sich zog. Mit dem Einsatzstichwort „Chlorgasausströmung“ wurde die Freiwilligen Feuerwehr Bad Schönborn, die Führungsunterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Östringen, sowie die Gefahrgutzüge Karlsruhe Land Nord und Land Süd, in die Sankt Rochus Klinik in der Kraichgaustraße in Bad Schönborn-Mingolsheim alarmiert. Im Bereich des dortigen Schwimmbades vermischten Arbeiter, vermutlich aufgrund einer Unachtsamkeit, die beiden Stoffe Schwefelsäure und Natriumhypochlorit (auch bekannt als Chlorbleichlauge) miteinander. Bei der Verbindung dieser Stoffe kam es zu einer chemischen Reaktion und es entstand Chlorgas, welches freigesetzt wurde. Als die Arbeiter ihren Fehler bemerkten, verließen sie umgehend das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schönborn, begannen nach der Erkundung sofort mit der Evakuierung und großräumigen Absperrung des betroffenen Klinikbereiches. Bereits bei der Erkundung war ein starker, beißender Chlorgasgeruch wahrzunehmen. Des Weiteren klagten zahlreiche Personen, welche sich zu diesem Zeitpunkt im Schwimmbad und den Nebenräumen befanden, über Atemwegsreizungen. Die eintreffenden Kräfte des Gefahrgutzuges Karlsruhe Land Nord, bestehend aus Komponenten der Feuerwehren Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal-Menzingen und Münzesheim und Bretten, sowie dem Gefahrgutzug Karlsruhe Land Süd, bestehend aus Komponenten der Feuerwehren Ettlingen, Malsch und Rheinstetten, richteten einen Dekontaminationsplatz ein. Um die austretenden Dämpfe niederzuschlagen, wurde vor dem Schwimmbad ein Hydroschild in Stellung gebracht. Des Weiteren wurden die Türen im Zwischengebäude geschlossen und die Lüftung deaktivert. Dadurch könnte verhindert werden, dass giftige Dämpfe in das dahinter anschließende Klinikgebäude gelangten und dieses so hätte evakuiert werden müssen. Zeitgleich richtete der Rettungsdienst einen Patientensammelplatz im Bereich der Cafeteria im Klinikgebäude ein. Dort wurden insgesamt etwa 40 Betroffene behandelt. Hiervon wurden 39 Personen leicht und 1 Person mittelschwer verletzt. Allesamt klagten über Atembeschwerden und Atemwegsreizungen. Glücklicherweise musste jedoch keiner rettungsdienstlich in eine Spezialklinik transportiert werden. Die Spezialkräfte des Gefahrgutzuges gingen mit Trupps mit Chemikalienschutzanzügen in das Gebäude vor um Messungen durchzuführen. Hierbei wurde eine ehöhte Konzentration von Chlorgas gemessen. Um ein weiteres Austreten zu verhindern, musste der Behälter mit einem dafür geeigneten Stoff neutralisiert werden. Im Anschluss an die Neutralisierung waren dann keine erhöhten Messwerte mehr festzustellen. Jedoch hatten sich die Dämpfe im Schwimmbad und dem Zwischengebäude und auch im Keller bereits verteilt. Um diese endgültig aus dem Gebäude zu bekommen, musste das Gebäude belüftet werden. Hierzu wurde der Großlüfter der Werkfeuerwehr KKP alarmiert. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden an. Die Feuerwehr war mit etwa 90 Einsatzkräften aus den Wehren Bad Schönborn und Östringen, sowie den beiden Gefahrgutzügen Karlsruhe Land Nord und Land Süd, unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Thorsten Albrecht im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen, 3 Notärzten und der Schnelleinsatzgruppe Nord unter der Leitung des Kreisbereitschaftsleiters Alexander Schmidt im Einsatz. Auch der leitende Notarzt Dr. Richard Spörri und der stellvertretende Kreisbrandmeister der Feuerwehr Ullrich Koukola waren vor Ort.

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Bericht: Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

Bilder: Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard und Fabian Geier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Karlsruhe

02.03.2018 Gasgeruch

Am Freitagabend, den 02.03.2018 wurde die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard mit dem Stichwort Gasgeruch in die Pfarrer-Schweiger-Straße gerufen. Die Einsatzrkräfte haben das Gebäude evakuiert, belüftet und Messungen durchgeführt, bei denen jedoch kein konkrete Explosionsgefahr festgestellt werden konnten. Die gleichzeitig alarmierten Fachkräfte des Energieversorgers kontrollierten das Gebäude erneut und nahmen den Hausanschluss wieder in Betrieb, womit der Einsatz für die Feuerwehr beendet war.

Noch während des Einsatztes wurde der ILS Karlsruhe ein weiterer Einsatz gemeldet. Im Keller eines in Sanierung befindlichen Gebäudes kam es zu einem Rohrbruch, in dessen Folge das Kellergeschoss auf ca. 90 Quadratmetern rund 10 Zentimeter unter Wasser stand. Mittels Pumpen und Wassersauger wurde das Gebäude ausgepumpt. Die frostigenTemperaturen und der Schneefall erschwerten dabei die Arbeiten.

 

Feuerwehr durch brennenden Wertstoff und mehreren Einsätzen stundenlang beschäftigt

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Bruchsal um 16:21 Uhr mit den Abteilungen Bruchsal, Büchenau und der Führungsgruppe Bruchsal zu einem Brand in einer Lagerhalle in die Lußhardtstraße gerufen. Mitarbeiter verständigten die Feuerwehr als diese feststellten, dass aus dem Wertstoffhaufen in der Anlieferungshalle Rauch aufsteigt. Beim Eintreffen der Feuerwehr war an dem großen Haufen Wertstoffmüll mittendrin eine gute Rauchentwicklung sichtbar. Die Feuerwehr baute eine Wasserversorgung auf und brachte sich unter Atemschutz mit mehreren Trupps in Bereitstellung. Mit einem Radlader wurde der Abfall ins Freie verbracht und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Das kalte Material konnte dann gefahrlos in eine weitere Halle gefahren werden. Durch die Menge an Wertstoff und den kontrollintensiven Einsatz zog sich das vorankommen bis zum Brandgut in die Länge. Zwischenzeitlich machte sich der erste ehrenamtliche Oberbürgermeister Vertreter Raimund Glasstetter und die stellvertretende Ordnungsamtsleiterin Sonita Huber vor Ort ein Bild über die Lage. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Ullrich Koukola hat sich über die Einsatzlage vor Ort informiert. Um 18:39 wurde von der integrierten Leitstelle Karlsruhe auch noch ein Brandmeldealarm in der Christian-Pähr Straße gemeldet. Von der Einsatzstelle in der Lußhardtstraße konnte ein Löschfahrzeug und die Drehleiter direkt abrücken. Zusätzlich wurde die Abteilung Heidelsheim dazu alarmiert. Bei dem Brandmeldealarm hatte die Anlage durch einen Rohrbruch in der Sprinkleranlage ausgelöst. Die Anlage wurde wieder zurückgestellt und die Einsatzkräfte konnten wieder die Einsatzstelle in der Lußhardtstraße anfahren. Gegen 19:00 Uhr kam die Feuerwehr durch die Radlader Unterstützung dem Brandherd näher und ein Trupp unter Atemschutz konnte in der Halle mit einem C-Rohr die auflodernden Flammen und größere Glutnester ablöschen. Das noch teilweise glühende Material wurde im Außenbereich sorgfältig mit Wasser abgelöscht und auseinandergezogen. Es mussten mehrere hundert Kubikmeter auf diese Weise kontrolliert und gegebenenfalls abgelöscht werden. Durch den einsetzenden Schneefall, das Klima bei Minusgraden und das Löschwasser musste zur Absicherung der eigenen Einsatzkräfte an der Einsatzstelle auch mehrmals der Boden mit Streusalz abgestreut werden. Die Versorgung der Einsatzkräfte mit warmen Getränken wurde vom GW-EvE (Gerätewagen – Erstversorgung Einsatzkräfte) des Rettungsdienstes übernommen. Der Rettungsdienst war unter der Leitung des organisatorischen Leiters Alexander Höß mit einem Rettungswagen, der Schnelleinsatzgruppe von DRK und Malteser Hilfsdienst mit dem DRK Ortsverein Bruchsal zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Um 20:30 Uhr wurde von Kräften an der Einsatzstelle ein Feuer direkt neben der Lußhardtstraße gemeldet. Jenseits der Bahnstrecke war im Gewann grasiger Schlag auf der Gemarkung von Karlsdorf-Neuthard ein Feuer sichtbar. Mit Absprache der Leitstelle wurden Kräfte in Bereitstellung von der Einsatzstelle direkt dorthin geschickt. Der Kommandant der Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard wurde entsprechend verständigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an dem weithin gut sichtbaren Feuer stellte sich heraus das ein Holzstapel an einem Baum brannte. Mit einem C-Rohr wurde der brennende Holzstapel abgelöscht. Wie es zu dem Brand kam ist noch unbekannt. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Thomas Zöller mit Abteilungskommandant Martin Schleicher, unterstützt von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit 65 Einsatzkräften bis 21:30 Uhr im Einsatz. Für die Bruchsaler Feuerwehr war die Ruhe nach den Einsätzen nicht von allzu langer Dauer. Knapp drei Stunden später, um 0:12 Uhr, wurden diese bereit wieder zu einem Brandmeldealarm in die Industriestraße gerufen. Dort hatte ein Melder aus nicht nachvollziehbarem Grund die Anlage ausgelöst. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich und stellte die Anlage wieder zurück. Gegen 1:00 Uhr konnten die Einsatzkräfte dann die wohlverdiente Nachtruhe antreten.

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Bericht und Bilder: Feuerwehr Bruchsal Tibor Czemmel