Einsatzberichte

Rauchmelder gibt lebensrettendes Warnsignal

Zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus kam es am Sonntag, den 12.07.2015 um 05.35 Uhr in der Paul-Lincke-Straße in Karlsdorf-Neuthard.

Die Bewohnerin der Kellerwohnung wurde durch das akustische Warnsignal des Rauchmelders wach und bemerkte so rechtzeitig den Brand im Schlafzimmer. Nachdem Sie erste erfolglose Löschversuche unternommen hatte, verständigte Sie die Feuerwehrleitstelle Karlsruhe. Von dort wurde Vollalarm für die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard ausgelöst. Außerdem informierte die Bewohnerin der Kellerwohnung, die restlichen Hausbewohner über den Brand. Noch vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte konnten sie sich alle unverletzt in Sicherheit bringen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehreinheit drang dicker schwarzer Qualm aus der Kellerwohnung.

Sofort wurde ein Löschangriff mit einem C-Rohr, in die betroffene Wohnung vorgenommen, um den Brandherd zu lokalisieren und die Brandbekämpfung aufzunehmen. Gleichzeit kontrollierten weitere Kräfte die Eingangstüren zu den Wohnungen im Treppenhaus So konnte die Ausbreitung des Rauches in weitere Wohnungen verhindert werden. Nachdem der Brandherd lokalisiert und die Brandbekämpfung eingeleitet war, wurden zwei Hochdrucklüfter eingesetzt, um das Treppenhaus und die Kellerwohnung rauchfrei zu machen. Mit der Wärmebildkamera wurde zum Anschluss der Löscharbeiten der Brandraum nochmals kontrolliert. So ging man sicher, dass sich nicht noch irgendwo ein Glutnest befindet. Der vom Brand sehr stark in Mitleidenschaft gezogene Schlafzimmerschrank wurde demontiert und samt Inhalt ins Freie gebracht. Die Trupps der Feuerwehr waren bei Ihrer Tätigkeit mit Atemschutzgeräten ausgerüstet.

Die Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard war mit sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften, unter Leitung des Kommandanten Edgar Geißler über zwei Stunden im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und einen Rettungswagen an der Einsatzstelle. Unterstützt wurden Sie von der Notfallhilfe Neuthard und der DRK-Bereitschaft Karlsdorf die mit vier Einsatzkräften vor Ort waren. Diese wurden von der Organisatorischen Leiterin Rettungsdienst Isabell Hoffmann koordiniert. Bürgermeister Sven Weigt war zur Einsatzstelle gekommen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Das die Wohnung nicht mehr bewohnbar war, wurde die Bewohnerin bei Verwandten untergebracht. Die Polizei war mit einer Streifenwagenbesatzungen vor Ort und hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Durch das umsichtige Vorgehen der Einsatzkräfte konnte der Schaden im Wesentlichen auf das Schlafzimmer der betroffenen Wohnung begrenzt werden. Geringe Mengen von Löschwasser wurden gleich mit einem Wassersauger aufgenommen.

 

 Brand Paul linke Strae 1 Brand Paul linke Strae 2